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Sparen und Strahlung

 

Rund 40 Prozent der deutschen Haushalte spülen ihr Geschirr noch mit der Hand. Nach einer Auswertung des Spülvergleichsrechners auf der Internetseite des FORUM WASCHEN wäscht davon 10 Prozent hauptsächlich unter fließendem Wasser ab, 50 Prozent hauptsächlich im Becken und 40 Prozent auf die eine wie die andere Weise. Ein Zwei-Personen-Haushalt, der heute ausschließlich unter fließendem Wasser spült, kann nach Berechnungen der Universität Bonn im Jahr 18.100 Liter Wasser, 341 kWh, 210 kg Kohlendioxid und 130 Euro sparen, wenn er auf ein energieeffizientes Geschirrspülgerät umstellt.


Alle elektrischen Geräte erzeugen elektrische und magnetische Felder. Strahlen Energiesparlampen besonders intensiv? Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit gibt Entwarnung: In einer seriösen Untersuchung kommen die Experten zu dem Schluss, dass Sparlampen nicht stärker oder anders strahlen als die übrigen Haushaltsgeräte.

Echte Energiesparer oder doch nur trübe Funzeln, die unsichtbare, aber gesundheitsschädliche Strahlen abgeben? Energiesparlampen sind in jüngster Zeit in Verruf geraten, durch ihre elektromagnetischen Strahlen die Gesundheit zu schädigen. "Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Energiesparlampen nur in Wand- oder Deckenleuchten verwenden oder wenn ein Mindestabstand von etwa 1,5 Metern eingehalten wird", hieß es in einer Konsumenten-Zeitschrift. Eine Studie über Energiesparlampen zeigt nun, dass sich die elektromagnetische Strahlung von Energiesparlampen im Rahmen der Abstrahlung von herkömmlichen Glühlampen bewegt. Die Resultate geben somit keinen Hinweis darauf, dass Energiesparlampen die Gesundheit gefährden.

Geringe Strahlung
Die Messungen zeigen, dass sich die niederfrequenten elektrischen und magnetischen Felder von Energiesparlampen bei normalem Gebrauchsabstand von 30 Zentimetern kaum von den Feldern unterscheiden, die herkömmliche Glühlampen verursachen. Damit liegen Energiesparlampen mit ihrer Abstrahlung im Rahmen üblicher Haushaltsgeräte und halten die Grenzwerte, die für diese gelten, ein. Eine geerdete Metallleuchte kann zudem die niederfrequenten elektrischen Felder unabhängig vom Lampentyp deutlich reduzieren. Auch die Vorschaltgeräte für Energiesparlampen verursachen nur geringe hochfrequente Felder und unterscheiden sich nicht von denen anderer Haushaltsgeräte.

Fazit
Die Angst vor Strahlenschäden durch Energiesparlampen ist unbegründet. Die Lampen verursachen keine höheren Belastungen durch elektrische und magnetische Felder als alle anderen üblichen Haushaltsgeräte.